In unserm Blog stellen wir aktuelle Themen zur Diskussion. Zu aktuellen Ereignissen wird ein historischer Bezug hergestellt. Alle Schülerinnen und Schüler von Raumberg-Gumpenstein sind eingeladen, über diverse aktuelle Themen zu diskutieren. Eure Meinung ist wichtig und interessant, nur müsst ihr sie gut argumentieren.
Gib einen kurzen Überblick: Kalter Krieg (Beginn, Höhepunkt und Ende). Nimm
zu den hier vorliegenden Bildern Stellung. Beurteile welche Bilder sich ins kollektive
Gedächtnis eingebrannt haben. Diskutiere die Möglichkeit, dass Bilder die Welt
verändern können.
Stell dir vor, du bist ein junger Mensch in Europa Mitte Oktober 1962. Die
Welt steht am Rande eines 3. Weltkriegs. Erörtere die politische Situation und
beschreibe, wie du die Ereignisse erlebst.
Das Verhältnis zwischen Russland und den USA bzw. der EU ist oft
angespannt. Analysiere die aktuellen Konflikte und beurteile die Rolle der kommenden
Supermächte China (neuer Kolonialismus in Afrika) und Indien? Sind wir mit einem "Neuen Kalten Krieg konfrontiert"
Geschichte des Terrors – ein kurzer Überblick für den Blog
Terrorismus ist weder ein neues noch ein einheitliches Phänomen. Historisch betrachtet verbindet sich darunter die gezielte Anwendung von Gewalt, meist gegen Zivilpersonen oder symbolische Ziele, um politische Angst zu erzeugen und politische Ziele zu erzwingen.
Wichtige Stationen:
Frühe Formen: Politische Gewalt gab es bereits in der Antike, doch den Begriff „Terror“ prägte die Französische Revolution (1793–94) mit dem „Terror“ der Jakobiner – staatlich organisierte, politique Gewalt zur Unterdrückung von Gegnern.
Jahrhundert: Aufkommen politischer Attentate und anarchistischer Gewalt (z. B. Attentate auf Monarchen), oft als Reaktion auf Repression und soziale Ungleichheit.
Frühes 20. Jahrhundert bis 1945: Revolutionäre und nationalistische Gewalt, aber auch staatlicher Terror in totalitären Regimen (Stalinismus, Nationalsozialismus) mit Massenverbrechen und systematischer Unterdrückung.
Nachkriegszeit und 1960er/70er Jahre: De-Kolonialisierung, Befreiungsbewegungen und linksterroristische Gruppen in Westeuropa (z. B. RAF, Rote Brigaden) sowie nationalistische Gruppen (ETA, IRA).
Spätes 20. / frühes 21. Jahrhundert: Transnationale Netzwerke und religiös motivierter Terror (z. B. Al-Qaida, IS) sowie „lone-wolf“-Attentäter. Technologische Veränderungen (Internet, soziale Medien, einfache Waffenbeschaffung) veränderten Methoden und Reichweite.
Täter: von organisierten Gruppen bis zu Einzeltätern; Motive ideologisch, nationalistisch, religiös oder persönlich.
Staatlicher Terror: oft übersehen, aber historisch zentral — Repression, Folter, Massenverhaftungen können selbst terrorisierende Funktion haben.
Lehren und Umgang:
Prävention braucht Kombination aus Sicherheitsmaßnahmen, sozialer Integration, Bildung und präziser, rechtsstaatlicher Strafverfolgung.
Historische Einordnung hilft, Ursachen (Soziale Ungleichheit, politische Repression, radikale Ideologien) zu verstehen und Polarisierung zu vermeiden.
Im Unterricht: Quellenkritik, Perspektivenvergleich, Einordnung von Täter- und Opfernarritiven, Diskussion über Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.
Kurz gesagt: Terror ist historisch wandelbar, entsteht aus konkreten politischen und sozialen Kontexten und verlangt differenzierte Gegenstrategien, die über rein polizeiliche Antworten hinausgehen.
Thema: Die Darstellung von Krieg und Frieden in "Im Westen nichts Neues" und "Fields of France"
Ziele:
Analyse der Themen Krieg und Frieden in beiden Medien.
Reflexion über die Rolle der Europäischen Union als Friedensprojekt.
Förderung der Diskussion über die aktuellen Herausforderungen des Friedens in Europa.
Aufgabenbeschreibung:
Filmanalyse:
Schaut euch den Film "Im Westen nichts Neues" erneut an und notiert
euch zentrale Szenen, die die Schrecken des Krieges darstellen.
Identifiziert die Hauptcharaktere und deren Entwicklung im Laufe des Films. Welche Veränderungen durchleben sie durch den Krieg?
Liedinterpretation:
Hört gemeinsam das Lied "Fields of France". Welche Bilder und Emotionen werden durch den Text vermittelt?
Analysiert die Verwendung von Symbolen und Metaphern. Was sagt das Lied über den Verlust und das Streben nach Frieden aus?
Verbindung zur Europäischen Union:
Diskutiert in Gruppen, wie die Ereignisse im Film und die
Botschaften des Liedes in den Kontext der Gründung und Entwicklung der
Europäischen Union eingeordnet werden können.
Überlegt, welche Rolle die EU als Friedensprojekt spielt und
inwiefern sie einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten in Europa
geleistet hat.
Präsentation:
Stellt eure Ergebnisse in einer kurzen Präsentation vor der Klasse
vor. Jeder Gruppe präsentiert die wichtigsten Punkte ihrer Analyse und
Diskussion.
Diskutiert anschließend gemeinsam, welche Lehren aus der Geschichte
gezogen werden können, um zukünftigen Konflikten in Europa
entgegenzuwirken.
Abgabetermin: [Ein Datum einsetzen]
Zusatz:
Ihr könnt auch eigene Gedanken zur Bedeutung des Friedens in Europa anfertigen. Welche Ideen oder Maßnahmen haltet ihr für wichtig, um den Frieden in Europa langfristig zu sichern?
Fields
of France (1914)
Well, how do you do, young Willie McBride?
Do you mind if I sit here down by your graveside?
And rest for a while in the warm summer sun
I've been walking all day, and I'm nearly done
I see by your gravestone, you were only 19
When you joined the great fallen in 1916
I hope you died well, and I hope you died clean
Or young Willie McBride, was it slow and obscene?
Did they beat the drum slowly, did they play
the life lowly?
Did they sound the death march as they lowered you down?
Did the band play The Last Post in chorus?
Did the pipes play the Flowers of the Forest?
Did you leave a wife or sweetheart behind
In some faithful heart, is your memory enshrined?
Although you died back in 1916
In that faithful heart, you are forever 19
Or are you a stranger without even a name?
Enclosed in forever behind the glass frame
In an old photograph, torn, battered and stained
And faded to yellow in a brown leather frame
Blood
The sun, now it shines on the green fields of France
There's a warm summer breeze that makes the red poppies dance
And look how the sun shines from under the clouds
There's no gas, no barbed wire, there's no guns firing now
But here in this graveyard, it's still no man's Land
The countless white crosses stand mute in the sand
To man's blind indifference to his fellow man
To a whole generation that were butchered and damned
Young Willie McBride, I can't help wonder why
Do those that lie here know, why did they die?
And did they believe when the answered the cause?
Did they really believe that this war would end wars?
Well, the sorrow, the suffering, the glory, the pain
The killing and dying were all done in vain
For young Willie McBride, it all happened again
And again, and again, and again, and again
Did they beat the drum slowly? Did they play
the life lowly?
Did they sound the death march as they lowered you down?
Did the band play The Last Post in chorus?
Did the pipes play the Flowers of the Forest?
·Analysiere die Schrecken des
Krieges anhand des hier vorliegenden Filmmaterials
·Gib einen kurzen Überblick zu
Anlass und Ursachen des 1. Weltkriegs und skizziere dessen Verlauf.
·Beurteile die Auswirkungen des 1.
Weltkriegs auf Europa und gehe besonders auf die immer noch diskutierte Südtirolfrage
ein. Erörtere die Bedeutung eines vereinten Europas und erkläre warum die
möglichen Grenzkontrollen an der Brenner-Grenze europaweit so viele negative Reaktionen
ausgelöst haben.